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Warndt-Wald-WegWanderung

Diese Tour bietet eine vielfältige Abfolge von waldreicher Landschaft, Waldsäumen, Teichen, Hohlwegen und Bachtälern. Schöne Aussichten lassen sich vom Meisenberg aus genießen. Spektakulär ist der Blick von der Aussichtsplattform über die Sandgrube von Freyming in der westlichen Schleife des Weges.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Der Warndt-Wald-Weg führt als 15 km langer Rundwanderweg durch eine waldreiche Kulturlandschaft zwischen Karlsbrunn, Dorf im Warndt, Emmersweiler und St. Nikolaus und von dort in den südwestlichen Warndt mit dem Wildfreigehege Karlsbrunn bis an die Grenze zum Nachbarland Frankreich.

Fürstliche Jagd, Glasherstellung, Forstwirtschaft und Bergbau haben diese Landschaft geprägt. Der Weg bietet eine vielfältige Abfolge von Wald, Waldsäumen, Teichen, Hohlwegen und Bachtälern. Schöne Aussichten lassen sich vom Meisenberg aus, auf der Höhe zwischen Grohbruchbach und St. Nikolausbach sowie oberhalb von St. Nikolaus genießen. Spektakulär ist der Blick von der Aussichtsplattform über die Sandgrube (französisch: Carrière) von Freyming in der westlichen Schleife des Weges.

Der Weg ist als Rundwanderweg mit dem blau-grünen Logo auf weißem Grund der Premiumwege Region Saarbrücken markiert. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Wanderparkplatz in der Ortsmitte Karlsbrunn gegenüber dem gegenüber dem Jagdschloss. Wir gehen über die Wiese zum Spielplatz. Nach den Toren am Bolzplatz geht es kurz vor dem zweiten Wanderparkplatz am Wildpark links über ein Brückchen über den Bach. Auf der Höhe des Schildes „Kläranlage Karlsbrunn“ überqueren wir die Landstraße L 276 und nehmen den schattigen Pfad durch Laubwald steil aufwärts. Nach dem Waldaustritt links zwischen Wald und Wiesen weiter Richtung Meisenberg. Der Abstecher zum Aussichtspunkt über Karlsbrunn lohnt sich. Anschließend führt der Wiesenpfad zurück an den Waldsaum. An der Schranke beim Waldeintritt geht es rechts, bald darauf links abwärts durch den Wald über einen kleinen Bachlauf zur Sproßmannsquelle, einem kleinen Weiher mit Seerosen. Am Weiher links, auf herrlich weichem Waldboden kommen wir zu einer Gleisanlage des ehemaligen Bergwerks Warndt. Über die Gleise geht es erst aufwärts, dann auf breitem Weg weiter und erneut abwärts unter der Bahnlinie hindurch. Weiter rechts auf breitem Weg durch das Tal des Grohbruchbachs. In der Talaue auf breitem Weg weiter bis links ein Pfad abzweigt. Durch einen kleinen verwunschenen Hohlweg steigen wir abwärts in die Grohbruchaue. Wir treten aus dem Wald heraus und haben vor uns einen weiten Blick hinüber nach Frankreich. In der Senke finden wir einen zugewachsenen Weiher, davor eine Brunnenanlage mit Trinkwasser. Rechts herum geht es weiter am Waldsaum entlang von Feuchtwiesen und Schilf begleitet. Nach dem idyllischen Pfad kommen wir zu einer großen Wegekreuzung. Geradeaus gehen wir weiter auf den Sportplatz zu, dahinter sehen wir einen Förderturm. Vor dem Sportplatz biegen wir nach rechts ab und steigen auf Naturwegen hinauf in den Wald bis wir zu einer Wiese kommen. Durch sie wandern wir hindurch. Links sehen wir die Häuser von St. Nikolaus. Am Waldrand geht es weiter links abwärts auf einem Pfad und einem Treppenweg hinab zur Landstraße. Nach deren Überqueren gelangen wir über einen kurzen steilen Pfad zum schönen St. Nikolausweiher, der für eine klösterliche Siedlung angelegt wurde und der Fischzucht sowie mit Wasserkraft zum Antreiben einer Mühle diente. Hier bietet sich eine Einkehr in die örtliche Gastronomie an.

Am Weiher entlang geht es zurück in den Wald und bald darauf sehen wir wieder den Bolzplatz von Karlsbrunn. Wer möchte, kann von hier direkt zum Auto zurückkehren, also die kleine Schleife gehen. Am Wildgehege Karlsbrunn wird Erfrischung angeboten. Der Weg verläuft nach links zum Wildgehege und direkt vor dem Gehege links in den Wald zum Wildschweingehege. Nach dem Weiher geht es rechts abwärts auf einem bequemen Forstweg. Von hier biegt der Weg steil, fast senkrecht ab auf die Anhöhe beim Rotwild-Gehege. Vor dem Gehege geht es links durch wunderschöne Vegetation immer leicht bergauf bis wir an eine große Wegespinne gelangen. Nun folgen wir dem breiten Forstweg. Nach wenigen Metern kommen wir zur Aussichtsplattform über die Carrière Freyming. Sie bietet uns einen grandiosen Einblick in den ehemaligen Steinbruch, der sich im Zuge der Renaturierung langsam mit Wasser füllt. Ein breiter Forstweg führt abwärts durch den Nadelwald, zwischen zwei Weihern gelangen wir zur Landstraße L 277 und überqueren diese. Nun führt der Weg in einer ausgedehnten Linksschleife auf sandig weichem Untergrund durch ein Waldstück bergauf.

Auf der Kuppe angelangt gabelt sich der Weg, wir gehen nach links und folgen dem Weg erneut kurz bergauf. Oben biegen wir auf den breiten Weg nach rechts ab und wandern dann immer geradeaus auf der Höhe entlang. Am Waldrand führt ein Pfad zunächst links abwärts und dann scharf rechts auf den Weisenweg vorbei an den Heidschnucken-Weiden bis zum Sportplatz. An den Sportplätzen entlang gelangen wir nach dem Rasenplatz links zum Sportheim Wiesental. Oberhalb führt der Weg über die Wiese zur Kirche, von dort über den Treppenweg an der Kirche abwärts bis zum Parkplatz und zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Festes Schuhwerk, am besten Wanderschuhe

Hier finden Sie  Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland:

  • Blockhaus St. Nikolaus, Mühlenweg 3, 66352 Großrosseln, Tel.: +49 (0)6809 / 18 07 28, www.blockhaus-warndt.de
    Öffnungszeiten: täglich ab 11.30 Uhr 

 

Aussichtsplattform über die Carrière Freyming

Besuch des Jagschlosses mit dem Forstgarten Karlsbrunn

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Von Saarbrücken über die Autobahn A 620 Richtung Völklingen, Abfahrt 11 Saarbrücken Klarenthal Richtung Ludweiler/Großrosseln/Altenkessel/Klarenthal (L163), am Kreisel nach der Grube Velsen zweite Ausfahrt Richtung Dorf im Warndt/Karlsbrunn (L 278), bei L 276 links abbiegen nach Karlsbrunn.
Parkplatz am Jagdschloss in Großrosseln-Karlsbrunn
Mit Bahn bis Völklingen, weiter mit Bus 184 und 167 (direkter Umstieg am Rotweg) bis Karlsbrunn Forsthaus

Infos zum ÖPNV saarlandweit: www.saarvv.de

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