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© Eike Dubois

Glan-Blies-Radweg

Radtour

Der Glan-Blies-Radweg, auch als Etappen-Radweg befahrbar, führt auf ca. 130 km durch die wunderschönen Flusslandschaften von Glan und Blies. Von Sarregueminnes in Lothringen geht es flussaufwärts an der Blies entlang zum Glan bis zu dessen Mündung in die Nahe. Drei Länder sagen Ihnen sozusagen „Guten Tag!“. Gestartet in Frankreich geht es durch das Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland, weiter durch sehenswerte Landschaften und Orte in Rheinland-Pfalz. Überwiegend auf ehemaligen Bahntrassen geführt, bietet der Glan-Blies-Radweg jedem Radler unbeschwertes Fahrradvergnügen und ist seit Jahren mit vier Sternen vom ADFC ausgezeichnet.

  • Typ Radtour
  • Schwierigkeit leicht
  • Dauer 9:00 h
  • Länge 126,8 km
  • Aufstieg 210 m
  • Abstieg 252 m
  • Niedrigster Punkt 132 m
  • Höchster Punkt 267 m

Beschreibung

Charakteristisch für den Glan-Blies-Radweg sind die abwechslungsreichen Landschaften entlang der beiden Flüsse Glan und Blies. Sie prägen den grenzüberschreitenden Glan-Blies-Radweg, der sich überwiegend eben und meist verkehrsfrei vom lothringischen Sarreguemines in Frankreich über das Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland bis nach Staudernheim in die Nordpfalz windet. Auf ca. 130 Kilometern genießen Sie idyllische Flusslandschaften und treffen ab und an prächtige Störche. Auf den Spuren der Römer, die hier einst siedelten, erleben Sie die besinnliche Stimmung des Blies- und Glantals. Für kulturelle Abwechslung sorgen unzählige Kirchen und Schlösser, kleine Altstädte und spannende Industriedenkmäler, während Sie sich zwischendurch auf einer Kanu- oder Draisinenfahrt sportlich herausfordern können. Fünf kurze Etappen auf der mit vier Sternen prämierten ADFC-Qualitätsradroute lassen genug Luft, um die schöne Gegend rund um den Glan-Blies-Radweg in aller Ruhe zu genießen und ausgiebig zu erkunden.

Große Teile der Route verlaufen über die Trasse der ehemaligen Glantalbahn und auch der früheren Bliestalbahn, die zu Radwegen ausgebaut sind und nicht nur überwiegend flach verlaufen, sondern auch nahezu verkehrsfrei ist. Dadurch ist die Route nicht nur besonders genussvoll, sondern eignet sich auch hervorragend für Gelegenheitsradler und Familien mit Kindern.

Start und Ziel der Tour sind gut ans Bahnnetz angebunden. Wer mit dem Auto zum Ausgangspunkt fährt, holt es am Ende der Tour wieder mithilfe der Bahn ab. Beachten sollten Sie jedoch, dass die einzelnen Etappenziele nicht alle an einen Bahnhof angebunden sind. Wer die Tour nur teilweise fahren oder unterwegs abbrechen möchte, so bieten sich neben dem Start und Ziel (Sarreguemines/F und Bad Sodernheim) die Bahnhöfe Blieskastel, Homburg und Glan-Münchweiler an.

Folgen Sie dem Tour-Logo mit dem Radfahrer auf gelbem Hintergrund mit dem Aufdruck „Glan-Blies-Weg“.

Tourenverlauf:

Start am Bahnhof von Sarreguemines in Richtung Blieskastel (1. Etappe ca. 36 km) – durch die Stadt Sarreguemines zur Grenze und weiter zum Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim – weiter an der Blies entlang durch Gersheim und an Herbitzheim vorbei zur Barockstadt Blieskastel –

ab Blieskastel in Richtung Schönenberg-Kübelberg (2. Etappe ca. 33 km) – auf der ehemaligen Bahntrasse bis nach Homburg und weiter nach Rheinland-Pfalz durch Waldmohr bis nach Schönenberg-Kübelberg –

ab dem Ohmbachsee in Richtung Ulmet (3. Etappe ca. 29 km) – von hier ab folgen Sie dem Glan als Fluss über die Trasse der ehemaligen Glantalbahn bis nach Altenglan, wo eine Draisinenfahrt eingeplant werden kann – weiter geht’s nach Ulmet –

ab Ulmet in Richtung Meisenheim (4. Etappe ca. 28 km) -  vorbei an der Ölmühle Sankt Julian weiter nach Offenbach und Lauterecken zum Veldenzschloss – weiter nach Meisenheim mit seinen schmucken Gässchen in der historischen Altstadt –

ab Meisenheim in Richtung Staudernheim (5. Etappe ca. 14 km) – die letzte und kurze Etappe führt von Meisenheim durch das Weinbaugebiet der Nahe an Odernheim vorbei bis nach Staudernheim, wo der Glan-Blies-Radweg endet – ein Abstecher nach Bad Sobernheim lohnt immer und verlängert die letzte Etappe noch ein wenig.

Fahrradhelm, Reparaturmaterial u.v.m. finden Sie in unserer Packliste auf der Internetseite.

Einkehrmöglichkeiten finden sich in Sarreguemines sowie entlang der Strecke im Biosphärenreservat Bliesgau zwischen Reinheim und Homburg. Ebenso die Innenstädte von Blieskastel und Homburg haben einige Einkehrmöglichkeiten zu bieten. Die Nachbarn in Rheinland-Pfalz locken mit Betrieben in Waldmohr und Schönenberg-Kübelberg bis nach Ulmet, Meisenheim und Staudernheim.

Entlang der Strecke finden sich verschiedene Unterkunftsbetriebe zum Übernachten. So steht einer abwechslungsreichen Tour nichts im Wege.

Info: www.glan-blies-weg.de

Nur sehr wenige Streckenabschnitte sind nicht asphaltiert. Feine Waldböden oder auch geschotterte Wege bilden dort neben den asphaltierten Wegen die Beschaffenheit der Rad-Tour. Nur sehr wenige Steigungen sind auf der Tour zu finden. Eventuelle Umleitungen finden Sie in unseren „Bedingungen“ in der Kartengrundlage.

Der kostenlose Parkplatz am Bahnhof in Sarreguemines bietet den optimalen Einstieg in die Tour. Wenn Sie ab Reinheim oder Blieskastel radeln möchten, sind die kostenfreien Parkplätze am Europäischen Kulturpark, in der Florianstraße in Blieskastel sowie am Lautzkircher Bahnhof optimal.

Wenn Sie ab Staudernheim fahren möchten, bietet sich der Parkplatz am Bahnhof zum Parken an.

Der Glan-Blies-Weg eignet sich ideal um mit Bahn und Bus anzureisen, oder den ÖPNV für den Rücktransfer nach einer Streckenetappe zu nutzen.

Am südlichen End-/Startpunkt in Sarreguemines besteht über die Saarbahn-Linie S1 ein stündlicher Anschluss ab Lebach oder Saarbrücken. Am Homburger Hauptbahnhof besteht unter anderem Anschluss an die Regionalbahnen aus Richtung Neunkirchen/St. Wendel sowie aus Saarbrücken, Kaiserslautern/Mannheim. Im Verlauf des Glan-Blies-Weges zwischen Sarreguemines und Homburg fährt der täglich und stündlich verkehrende „Biosphärenbus“ der Linie 501 überwiegend parallel zur Radroute, sodass hier ein flexibles Ein- und Aussteigen möglich ist.

Zwischen Homburg und Staudernheim bestehen weitere Bahnanschlüsse Richtung Kaiserslautern über die Regionalbahnen RB 66 und RB 67. Der nördliche End-/ Startpunkt des Glan-Blies-Weges ist über die Bahnlinien RE3 (Saarbrücken-Frankfurt) sowie die RB 33 (Mainz-Idar-Oberstein) und RB 34 (Baumholder-Bad Kreuznach) erreichbar.

Die Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen ist im SaarVV unter der Woche ab 9:00 Uhr und am gesamten Wochenende kostenlos. Räder können nur bei ausreichender Platzkapazität mitgenommen werden.

Hier geht es zum SaarVV-Fahrplan.

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