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Interreg Nord-West Europa

Modale Verkehrsverlagerung, Routing und Nudging: Lösungen in Naturschutzgebieten für einen nachhaltigen Tourismus.

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Das Projekt wird durchgeführt mit 11 Partnern aus Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden:  VisitBrabant (NL), POLIS aisbl (BE), Breda University of Applied Sciences (NL), KU Leuven (BE), BENEGO –Grenspark Kalmthoutse Heide (BE), National Park Utrechtse Heuvelrug (NL), Natuurmonumenten –Nationaal Park Veluwezoom (NL), Montagne de Reims Regional Park (FR), Regional Park Scarpe-Escaut (FR), Tourism Province of Antwerp (BE), Tourismus Zentrale Saarland (DE).

Das Gesamtprojektbudget beträgt €6 Millionen, davon werden €3,6 Millionen von der EU finanziert.

Die Kooperation geht von 2023 bis 2027.

Zielsetzung:

1.) Die Auswertung der Einflüsse von Besuchern und Mobilität auf Naturschutzgebiete und die Entwicklung von Strategien, um negative Auswirkungen zu verringern.

2.) Die Einführung von Pilotprojekten in Naturschutzgebieten zum Zwecke der Verkehrsverlagerung, Streckenvernetzung und Verhaltenslenkung.

3.) Der Austausch von Fachkenntnissen in ganz Nordwesteuropa.

Das Projekt „MONA – Modal Shift, Routing and Nudging Solutions in Nature Areas for Sustainable Tourism“ ist eine Initiative des Interreg-Nordwesteuropa-Programms. Es zielt darauf ab, den Tourismus in Naturschutzgebieten in Nordwesteuropa durch die Entwicklung von Lösungen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität (Modal Shift), Routenoptimierung und Verhaltensanreizen nachhaltiger zu gestalten.

Die Tourismus Zentrale Saarland GmbH arbeitet im Rahmen des MONA-Projekts mit Partnern wie Brabant Partners und Nationalparks zusammen. Das Ziel besteht darin, den Besucherverkehr in Naturschutzgebieten umweltverträglicher zu gestalten und somit den Naturschutz zu fördern. Die TZS arbeitet gemeinsam mit anderen Partnern wie Brabant Partners, Nationalparks und wissenschaftlichen Einrichtungen aus vier Ländern an möglichen Lösungen, um die Natur zu schützen und gleichzeitig schöne Erlebnisse zu ermöglichen.

Die Tourismus Zentrale Saarland wird in Zusammenarbeit mit den Projektbeteiligten Daten erheben und auswerten, um eine solide Grundlage für weitere Maßnahmen zu schaffen. Sie entwickelt ein Kommunikations- und Marketingkonzept, das Tourist*innen im Saarland dabei unterstützen soll, sich umweltbewusster zu verhalten. Ziel ist es, das Zurücklassen von Abfällen in Naturschutzgebieten zu reduzieren und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern. Darüber hinaus erprobt die TZS verschiedene Ansätze zur Verhaltenssteuerung und führt Trainings und Veranstaltungen durch.

Eines der Pilotprojekte innerhalb de MONA Projekts fördert den Umstieg von Gästen auf Verkehrsmittel mit geringeren Umweltauswirkungen. Dies geschieht durch die Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Motivation der Tourist*innen. Hierfür werden im Saarland gezielte Maßnahmen entwickelt, die durch verschiedene Nudging-Ansätze Anreize für Tourist*innen schaffen sollen. In einer Pilotgruppe mit dem Parc Naturel Régional de la Montagne de Reims und dem Parc Naturel Régional Scarpe-Escaut konzentriert sich die Tourismus Zentrale Saarland darauf, dieses Ziel durch Nudging und Kommunikation, Besucherlenkung und Verkehrsverlagerung zu erreichen.

 

Kontakt

Caroline Schuhmacher

schuhmacher@tz-s.de

0681-92720-50