Zurücklassen von Abfällen
Tatbestand: Müll im Naturschutzgebiet – eine Belastung für Boden, Wasser und Tiere
Die Spur: Eine Verunreinigung durch To Go Becher, Dosen, Bananenschalen uvm.
Täter? Weg.
Spur? Bleibt ewig.
Müll in einem Naturschutzgebiet kann weitreichende Folgen für die Natur haben, da er in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut wird. So benötigt beispielsweise eine Zigarettenkippe zehn Jahre und eine Getränkedose 500 Jahre, um sich in der Natur abzubauen.
Eine weggeworfene Bananenschale erscheint euch vielleicht harmlos, da sie biologisch abgebaut wird. Trotzdem gehört sie nicht in ein Naturschutzgebiet. Sie ist ein Abfallstoff, der nicht Teil des natürlichen Lebensraums ist. Außerdem können Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in den Boden gelangen und die Bodenorganismen beeinflussen.
Naturschutzgebiete sollen möglichst wenig durch menschliche Einflüsse verändert werden. Deshalb gilt grundsätzlich: Alles, was man in ein Naturschutzgebiet hineinträgt, sollte man auch wieder mitnehmen.
WELCHE SPUREN WILLST DU HINTERLASSEN?
Auch ihr könnt aktiv mithelfen und zum Natur- und Umweltschutz beitragen.