Bergkapelle Illingen "Zu den Sieben Schmerzen Mariens"
Die Bergkapelle Illingen ist ein Ort des Gebets, der Besinnung und lebendigen Brauchtums mit regelmäßigen Gottesdiensten und traditionellen Wallfahrten im Kirchenjahr.
Die Bergkapelle „Zu den Sieben Schmerzen Mariens“ in Illingen (Saarland) ist eine kleine pilger- und wallfahrtskirchliche Kapelle auf einer Anhöhe zwischen Illingen und Steinertshaus. Sie wurde 1901 im neugotischen Stil durch den Architekten Wilhelm Hector erbaut und ein Jahr später eingeweiht; an dieser Stelle standen bereits frühere Kapellen seit dem 16. Jahrhundert.
Die Kapelle ist bekannt als Wallfahrtsziel mit vielen Votivtafeln, die Dank und Fürbitte von Generationen zeigen, und beherbergt im Altarraum eine ausdrucksvolle Pietà des Bildhauers Matthias Weyser. Ein Stationsweg mit sieben Sandsteinreliefs („Sieben Schmerzen Mariens“) führt entlang des Weges zur Kapelle. Wer sich also von Illingen auf den Weg zur Bergkapelle macht, wird auf der linken Seite der Gymnasialstraße von den sog. „Sieben Fußfällen“ begleitet. Bei ihnen handelt es sich um sieben Sandsteinreliefs mit der Darstellung der „Sieben Schmerzen Mariens“.
Die im Laufe der Jahre baufällig gewordene Kapelle wurde dann 1900 abgerissen. Die Grundsteinlegung, der im neugotischen Stil von Wilhelm Hector erbauten vierten Kapelle, erfolgte bereits ein Jahr später. Ihre Einweihung fand am 6. Juli 1902 statt. Die ersten Wandmalereien und die bleiverglasten Fenster entstanden 1923/24. Von 1970 bis 1990 erfolgten aufwendige Sanierungsarbeiten. Die 1991 auftretenden Grubenschäden führten zu einer dreijährigen Schließung. Um weitere Schäden zu vermeiden wurden die Kapelle und das Wohnhaus unterkellert und ein Stahlbeton- und Federsystem eingebaut. Von 2015 bis 2017 erfolgte eine Generalsanierung der Kapelle sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich.
Kontakt
Adresse
Bergkapelle "Zu den Sieben Schmerzen Mariens"
Kirchenstraße 18
66557 Illingen
Verwaltungsadresse
66557 Illingen