Das Land des grenzenlosen Wanderns

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Wandern im Saarland

Naturbelassene Wald- und Wiesenwege machen das Wandern im Saarland zu einem besonderen Naturerlebnis, nicht zuletzt dank der lückenlosen Beschilderung. Das in Deutschland einzigartige Netz an Premium- und Qualitätswanderwegen ermöglicht eine freie Auswahl nach Lust und Laune. Der Bliessteig wurde 2025 zum "Schönsten Fernwanderweg Deutschlands" gekürt. Oder möchten Sie lieber eine Rundwanderung machen?
 ZIEHEN SIE IHRE WANDERSCHUHE AN UND LOS GEHT'S!

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Unsere Empfehlungen

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Highlights

Hier darf man getrost abschalten und alles schleifen lassen, denn auf den Traumschleifen gibt es für jeden Wanderschuh den richtigen Weg. Ob man dabei auf geschichtsträchtigen Spuren über keltische Steine oder über eine versteckte Halde mitten im naturbelassenen Wald wandern möchte muss jeder selbst entscheiden, denn die Auswahl ist beachtlich! Die über 60 Rundwege liegen meist zwischen 8 und 18 km, es gibt Halb- und Ganztagestouren und sie sind über das ganze Saarland verteilt.

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Angebote & Unterkünfte

Jetzt mitmachen: Wandermonitor 2026

Laut den Wanderstudien der letzten Jahre zählt das Wandern zu den beliebtesten Urlaubs- und Tagesausflugsaktivitäten der deutschen Bevölkerung. Im Wandermonitor werden jährlich Wandernde nach ihren Vorlieben befragt - auch Ihre Meinung zählt. 

Der Wald im Wandel

Das Saarland ist zu rund 36 Prozent bewaldet, wobei 75 Prozent Laub- und 25 Prozent Nadelbäume vorkommen. Trockenstress, Schädlingsbefall und Pilzkrankheiten haben auch im Saarland in den letzten Jahren verschiedene Baumarten geschwächt. Dadurch nehmen Gefahren wie Totholz, Astabbrüche, Sturm- und Wasserschäden zu, weshalb wir auf umsichtiges Verhalten und mögliche Wegesperrungen hinweisen.

Wald im Wandel © MUKMAV
  • Der Wald erfüllt eine zentrale Rolle als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und dient zugleich als bedeutender Ort der Erholung für den Menschen. Viele Menschen halten sich dort in ihrer Freizeit auf, sei es beim Spazierengehen – mit oder ohne Hund –, beim Sammeln von Pilzen oder bei sportlichen Aktivitäten wie Wandern, Reiten oder Radfahren. Gerade im Saarland laden zertifizierte Premiumwanderwege zu Ausflügen in die Natur ein. In Deutschland ist das Betreten des Waldes zur naturverträglichen Erholung grundsätzlich erlaubt und erfolgt auf eigene Verantwortung; diese Regelung ist in § 14 des Bundeswaldgesetzes verankert. Waldbesucherinnen und Waldbesucher müssen sich dabei der typischen Gefahren bewusst sein und das damit verbundene Risiko akzeptieren. Zentrales Prinzip ist ein rücksichtsvolles Verhalten – sowohl gegenüber anderen Erholungssuchenden als auch gegenüber der Pflanzen- und Tierwelt. Das saarländische Waldgesetz (LWaldG) enthält nur wenige Einschränkungen des freien Betretungsrechts. Trotz möglicher Risiken bleibt ein Aufenthalt im Wald möglich, sofern das eigene Verhalten an die veränderten Bedingungen angepasst wird:

    • Aufenthalte im Wald sollten bei Sturm, starkem Wind, heftigem Regen, starkem Schneefall oder Eislast an Bäumen unterbleiben.
    • Bereiche mit sichtbar vielen beschädigten oder absterbenden Bäumen sind zu umgehen.
    • Absperrungen und Umleitungen dienen in der Regel der Sicherheit und sind unbedingt zu beachten.
    • Der Blick sollte regelmäßig in die Baumkronen gerichtet werden; auch bei Pausen abseits von Sitzgelegenheiten ist die Umgebung vorab zu prüfen.
    • Das Besteigen von Totholz, geschädigten Bäumen, Holzstapeln oder am Weg liegenden Stämmen stellt eine erhebliche Lebensgefahr dar. Im Falle eines Unfalls kommt der schnellen Alarmierung von Rettungskräften im Wald und in der freien Landschaft besondere Bedeutung zu.
  • Im Wald fehlen in der Regel klare Orientierungshilfen wie Straßennamen oder Hausnummern, und auch Flurbezeichnungen oder interne forstliche Namen von Waldflächen und Standorten sind vielen Menschen nicht geläufig oder werden missverstanden. Um im Notfall dennoch eine schnelle und eindeutige Ortung zu ermöglichen, wurde bundesländerübergreifend ein System mit fest definierten Anlaufpunkten für Rettungskräfte eingeführt. Diese sogenannten forstlichen Rettungspunkte sind Teil der „Rettungskette Forst“ und wurden so platziert, dass sie eindeutig identifizierbar sind und von möglichen Unfallorten in Wald und freier Landschaft aus möglichst rasch erreicht werden können. In einer Notsituation ist stets die Notrufnummer 112 zu wählen, die zu Polizei, Feuerwehr oder einer Leitstelle führt, von wo aus die erforderlichen Hilfe- und Rettungsmaßnahmen koordiniert werden. Eine Übersicht der vorhandenen Rettungspunkte kann hier eingesehen werden.