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© Marcus Gloger

Wendelinus-Rundweg

Pilgerweg

Der Wendelinus-Rundweg um St. Wendel ist ca. 8 km lang.
Seinen Ausgangspunkt hat er an der Wendelinus-Basilika. Um den angrenzenden Fruchtmarkt herrscht ein mittelalterlich geprägtes Ambiente und das Bild von der einstigen Bedeutung der Stadt St. Wendel als Pilgerzentrum.

  • Typ Pilgerweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 2:16 h
  • Länge 8,2 km
  • Aufstieg 135 m
  • Abstieg 135 m
  • Niedrigster Punkt 280 m
  • Höchster Punkt 413 m

Beschreibung

Der Rundweg führt am Wendelinusbrunnen mit seiner schönen Darstellung des Heiligen vorbei. Die Wendelinuskapelle liegt nicht unweit im Wendelstälchen. Dort findet jedes Jahr am Pfingstmontag eine Pferdesegnung statt.
Nach einer Legende soll an dieser Stelle Wendelinus seine Schafe gehütet haben und ebenfalls soll dort die Klause des Eremiten gestanden haben.
Das Missionshaus mit der 1910 erbauten Kirche ist weitsichtbar, da es über der Stadt liegt. 1893 hielten die Steyler Missionare hier Einzug.
Sie übten von hier ihre missionarische Tätigkeit in alle Welt aus, besonders jedoch in Lateinamerika und den Philippinen.
Etliche Kult-, Haushalts- und Bewirtschaftungsgegenstände, die die Patres von ihren Reisen mit zurück brachten, sind im "Museum für Missions- und Völkerkunde" zu bewundern.
Der Wendelinus-Rundweg beginnt an der Wendelinusbasilika in St. Wendel. Die im 15. Jahrhundert fertig gestellte Basilika gilt als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Westdeutschlands und ist Ausdruck der Wendelinusverehrung im 11. und 12. Jahrhundert. Mit der hohen Turmhaube des Westturms ist sie weit sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Das mittelalterlich geprägte Ambiente rund um den Fruchtmarkt vermittelt einen Eindruck von der einstigen Bedeutung der Stadt als Pilgerzentrum. Vorbei am Wendelinusbrunnen mit einer schönen Darstellung des Heiligen gelangt man weiter zur Wendelinuskapelle, wo jedes Jahr an Pfingstmontag die Pferdesegnung stattfindet. Im Missionshaus hielten die Steyler Missionare 1893 Einzug und übten ihre missionarische Tätigkeit aus, vor allem in Lateinamerika und den Philippinen. Im „Museum für Missions- und Völkerkunde“ sind zahlreiche eindrucksvolle Exponate aus Neuguinea, Indien, Afrika, Indonesien, oder China ausgestellt. Der Pilgerweg führt weiter vorbei an einer sehenswerten Mariengrotte und dem Friedhof der Patres bis zum Wendelinushof. Dort werden Produkte aus der Region im Lokalwarenmarkt und in der gemütlichen Gaststätte mit Biergarten angeboten. Auf dem weiteren Weg erreicht man den höchsten Punkt der Strecke, den 412 m hohen „Fledermauskopf“, wo man eine herrliche Rundumsicht genießt. Durch den Wald und vor-bei am Wendelinusstein führt der Weg über einen reizvollen Streckenabschnitt mit wunderschönen Aussichten über die hügelige Mittelgebirgslandschaft zurück zum Ausgangspunkt.
Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Der Aufstieg im Steilhang erfordert Trittsicherheit und gute Kondition.

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