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© Marcus Gloger

Schäfertrail

Themenweg

Entlang des Triebweges sowie den Weiden der Schäferei „Sommer“ und des Landschaftspflegevereins Karlsbrunn führt der Schäfertrail in einer etwa 22 km langen Runde durch die Warndt-Landschaft, westlich von Saarbrücken an der französischen Grenze vorbei. Informationstafeln und kleine Texttafeln vermitteln Wissenswertes rund um das Thema „Schafe, Schäfer und Natur“.

  • Typ Themenweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 6:02 h
  • Länge 22,4 km
  • Aufstieg 374 m
  • Abstieg 375 m
  • Niedrigster Punkt 205 m
  • Höchster Punkt 297 m

Beschreibung

Bis in die 1950er Jahre wurde im Warndt flächendeckend Landwirtschaft betrieben. Weil sich die Böden aber für eine intensive Landwirtschaft nicht eignen, haben sich die Bauern zurückgezogen. Ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen fielen brach – die offene Landschaft drohte zu verbuschen. Um dem entgegen zu wirken, beweiden heute Schafe regelmäßig die Flächen und ziehen mit einem Schäfer von einer Weidefläche zur anderen.

 

Der 22 Kilometer lange Rundweg verläuft überwiegend über breite Waldwege. Aufgrund seiner vielen An- und Abstiege ist er als mindestens mittelschwer einzustufen.

Schäfertrail: Länge: 22 km, Höhenmeter: 476, Gehzeit:5,5 – 6 h,

Heidschnuckenrundweg: Länge: 8 km , Höhenmeter: 188, Gehzeit:2-2,5h,

Meisenbergrundweg: Länge: 4,5 km, Höhenmeter: 121, Gehzeit:1-1,5 h

Mühlentalschleife: Länge: 4 km, Höhenmeter: 86, Gehzeit: 1-1,5 h

 

Der Schäfertrail startet von der St. Nikolauser Schutzhütte am Ende der Straße „Zu den Eichen“ durch das St. Nikolauser Bachtal. Vom Startpunkt aus geht es zunächst dem Tal folgend auf einem asphaltierten Weg, entlang dessen eine alte, sehr markante Eicheallee verläuft.

An einer großen Kreuzung biegt der Weg nach links den Hang hinauf ab. Über den Berg geht es durch den Wald hinunter zum Grohbruchtal, wo sich eine Weide der Schäferei Sommer befindet und je nach Umtriebszeit Merinoschafe grasen.

An der Weide im Grohbruchtal angekommen, führt die Hauptschleife des Schäfertrails nach halb rechts in Richtung Großrosseln, nach links zweigen der Meisenbergrundweg und die St. Nikolausschleife ab.

Unmittelbar nach einer Brücke, über die ursprünglich einmal die Eisenbahnstrecke des Bergwerk Warndts verlief, geht es nach rechts steil bergan. Nach dem Passieren der Tennisanlage Südwarndt verläuft der Schäfertrail ein kurzes Stück der Forststraße entlang, bevor er nach etwa 50 m nach rechts in den Wald einbiegt. Auf dem Hauptweg wird nach etwa 200 Metern die zweite Weidefläche im Mühlental erreicht. Nach 300 m biegt der Weg steil nach links bergan.

Ein Wiesenweg führt nach rechts entlang der dritten Weidefläche mit Streuobstbäumen. Oben angekommen, schwenkt der Schäfertrail nach links zu einer Wiese mit einer Apfelbaumallee. Bänke, unter einer großen Pappel laden zur Rast mit Blick auf Petite Rosselle im benachbarten Frankreich ein.

Am Ende der Wiese biegt der Hauptweg des Schäfertrails auf einen Waldweg nach rechts in Richtung Großrosseler Mühlenbach ein. Am Bach entlang geht es ins Tal und dann wieder bergauf.

Nach etwa 2 Kilometern trifft der Schäfertrail auf die L 278 der es zunächst nach rechts zu folgen gilt, um nach etwa 200 Metern in einer Rechtskurve geradeaus zu wandern.

Am Ende der Straße biegt man links in einen Waldweg ein. Dieser Weg trifft nach ca. einem Kilometer auf die L276. Nach Verlassen des Waldes beschreibt der Weg entlang von Feldern eine langgezogene Linkskurve, bei der man scharf rechts in einen Feldweg Richtung Karlsbrunn abbiegt. Dem Weg folgend gelangt man an die Scharfweide „Griggelmausberg“ (Anmerkung: „Griggelmaus“ ist eine lokaler Ausdruck für Heuschrecke) des Landschaftspflegevereins Karlsbrunn.

Über die Straßen „Zum tiefen Graben“ und „Fröbelstraße“ geht es zur Reha-Klinik, dessen Innenhof man passiert, um auf das Kirchen-Pfädchen zu gelangen. Unterhalb der protestantischen Kirche, die im Stil des Historismus erbaut und durch neugotische Formen erweitert wurde, wird die Hauptstraße in Richtung des Brunnens und des Wanderwegeportal zum Warndt-Wald-Weg überquert.

Bis zum Kiosk des Wildfreigeheges verlaufen der Schäfertrail und der Premiumwanderweg Warndt-Wald-Weg parallel zueinander. Ab dem Kiosk zweigt der Premiumweg nach rechts ab, während der Schäfertrail nach links weiter verläuft.

Durch einen Laubwald geht es leicht bergan zum nächsten Bachtal. Dem Bachlauf folgt man etwa einen Kilometer. Auf dem Plateau angekommen, bietet sich ein Ausblick über den französischen Ort Freyming-Merlebach.

Am Ende des Weges gelangt man nach rechts zum Hundedressurplatz oder entscheidet sich für eine Einkehr auf dem Birkenhof Nassweiler, der am Wochenende Kaffee und Kuchen anbietet und auf dem auch unter der Woche regionale Produkte, wie Käse oder Wein erworben werden können.

Am Hundedressurplatz entlang geht es über einen Hohlweg durch einen attraktiven Mischwald. Am Ende des Weges stoßen die Wanderer auf die Bundesstraße zwischen Emmersweiler und Naßweiler und folgen dieser Straße in Richtung Emmersweiler auf der linken Straßenseite.

Nach etwa 100 Metern biegt der Schäfertrail nach links in einen Feldweg, der zum Stall der Schäferei Sommer führt. Ab dem Stall führt der Weg nach links in den Wald hinein. Leicht bergab geht es in das St. Nikolauser Bachtal, dem man in Richtung St. Nikolaus bis zum Ausgangspunkt an der Schutzhütte St. Nikolaus folgt.

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Parkplatz am Ende der Straße „Zu den Eichen“, 66352 St. Nikolaus

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