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Boris Becker – Hochbunker - Photographien von Architekturen und Artefakten

Mi 12. August 2020 10.00 - 18.00 Uhr

Informationen

Die heute noch zahlreich vorzufindenden Bunkergebäude aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs spielen für den Fotografen Boris Becker (*1961) seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn eine wichtige Rolle und boten ihm Anlass zur Erarbeitung der ersten umfangreichen Serie seines Werks. Als Relikte der Vergangenheit scheinen die Bauten ihrer ursprünglichen Funktion beraubt, sind sie doch vielfach in eine neue Nutzung überführt. Dennoch ist ihr Verweis in die Geschichte stets vorhanden. Boris Becker lotet die höchst unterschiedlichen Bauformen mittels Schwarz-Weiß-Fotografie sowie auch in Farbe aus, betrachtet sie in ihrem zumeist städtebaulichen Umfeld und bildet Oberflächenstrukturen und vorgefundene Details ab.

Entstanden ist ein fundamentales Archiv der in Westdeutschland ab 1940 gebauten Hochbunker, das in unserer Ausstellung in großen Teilen präsentiert und dabei mit jüngeren, großformatigen Farbfotografien des Künstlers kombiniert wird. Auch bei diesen neueren Arbeiten liegt der Fokus auf Architekturen oder Artefakten. Sie lassen vielfältige formalästhetische und inhaltliche Bezüge zu den historischen Großbauten zu, sodass insgesamt Beckers grundlegende fotografische Fragestellungen und Motivwelten zum Tragen kommen.

Die über 190 Exponate zählende Präsentation wird in zwei aufeinander folgenden zeitlichen Blöcken gezeigt, der erste vom 18. Juli bis zum 18. Oktober 2020, der zweite vom 27. Oktober 2020 bis zum 31. Januar 2021. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln und wurde dort mit großem Erfolg in einer ersten Station 2019/20 gezeigt.

http://www.kulturbesitz.de/ausstellungen.html

Karte

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