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Nationalparktraumschleife HubertusrundeWanderung

Es erwarten den Wanderer steile Anstiege zu den Aussichtpunkten am Schankelberg und am Hascheid. Dort bieten sich traumhafte Landschaftsausblicke ins Tal der Prims und zur Talsprerre Nonnweiler. Dazwischen gelangt man über schmale Pfade durch alte Buchenbestände zu idyllischen Bachpassagen entlang der Prims und des Forstelbachs. Unterhalb des Gipfels des Kahlenbergs wandert man über kühl-schattige Pfade durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Seit dem Mittelalter erzählt man sich die Hubertus-Legende, wonach Hubertus auf der Jagd von einem prächtigen Hirsch mit einem Kreuz zwischen dem Geweih bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen.

Es erwarten den Wanderer steile Anstiege zu den Aussichtpunkten am Schankelberg und am Hascheid mit traumhaften Landschaftsausblicken ins Tal der Prims und auf die Talsprerre Nonnweiler. Dazwischen gelangt man über schmale Pfade durch alte Buchenbestände zu idyllischen Bachpassagen entlang der Prims und des Forstelbachs.

Die Talsperre Nonnweiler mit einem Fassungsvermögen von rund 20 Millionen Kubikmetern ist Wasserschutzgebiet und Trinkwasserreservoir.

Auf schmalem Pfad wird oberhalb des Stausees der Kloppbruchweiher innerhalb des Naturdenkmals „Kloppbruchswiese“ umrundet. Anschließend gelangt man zum Wanderparkplatz an der Landstraße. Hier besteht die Möglichkeit einen Abstecher zum Keltischen Ringwall oder zum Keltendorf mit Besucherzentrum des Nationalparks zu unternehmen.

Unterhalb des Gipfels des Kahlenbergs wandern wir über kühl-schattige Pfade durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald zurück.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 63 Erlebnispunkten bewertet.

Die Tour startet am Hochwaldbad Nonnweiler. Ein schmaler Steg über die Prims führt zum Kurparkweiher und dann geht es talaufwärts durch einen alten Buchenbestand zur Nonnweiler Mühle. Dort queren wir erneut die Prims. Am Kneipparmbecken führt der Pfad über eine Stufenpassage durch einen lichten Laubwald oberhalb der rauschenden Prims. Nach einem kurzem Asphaltstück verläuft die weiter Route zwischen Pferdekoppeln zum Waldrand. Dann heißt es auf pfadiger Passage bergauf, hoch zum Schankelberg, zum ersten Ruhe- und Aussichtspunkt. Über naturnahe Forstwege geht es ins ruhige Nachbartal Epplers Floss und dort entlang eines romantischen Bachlaufes weiter ins Forstelbachtal, wo wir auf den Saar-Hunsrück-Steig treffen. Über hölzerne Holzbohlenstege queren wir ein naturbelassenes Feuchtgebiet und den Bach. Durch lichte Buchenwälder wandern wir bis zum Forstweg, der zum Hascheid hinauf führt. Dort trennen wir uns vom Steig und wandern weiter bergauf, zunächst über ausgebaute Forstwege, und dann auf engen Pfaden zum nächsten Aussichtspunkt auf einer schmalen Felsnase, der „Schwabenruh“. Zahlreiche Ausblicke kündigen das nächste Etappenziel, die Talsperre Nonnweiler, an. Wassersportliche Aktivitäten sind nicht erlaubt. Die Talsperre dient der Versorgung mit Trink- und Brauchwasser, dient dem Hochwasserschutz und gewinnt mit Wasserkraft elektrische Energie. Auf dem Staudamm beginnt der Planetenwanderweg, eine digitale Anzeigetafel informiert über die Funktion der Talsperre mit ihren Zuflüssen und Energiegewinnungsanlagen und ein Bistro lädt zur Rast ein. Innehalten heißt es beim Betrachten des Kunstwerkes von Paul Schneider. Diese Steinplastik will mit einfachen Mitteln eine räumliche Verbindung zwischen der näheren Umgebung, der Erde und dem Kosmos und eine zeitliche Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen. Das Kunstwerk stellt einen historischen Bezug her zwischen dem Hunnenring als großem keltischen Bauwerk der Vergangenheit und der Talsperre als großem Bauwerk der Gegenwart.

Unmittelbar hinter dem Dammwärterhaus treffen wir erneut auf den Saar-Hunsrück-Steig und genießen die immer neuen Aussichten durch den lichten Baumbestand auf die Talsperre. Wir befinden uns bereits innerhalb der Gebietskulisse des Nationalparkes Hunsrück-Hochwald. Nach Umrundung des Kloppbruchweihers, einer ehemaligen Erzgrube, verlassen wir endgültig den Steig und wandern weiter durch den  Nationalpark. Der Verlauf durch den Kahlenberg bringt uns ganz nahe an einen naturbelassenen Wald, da die Waldflächen bereits seit knapp 30 Jahren als Naturwaldzelle ausgewiesen sind. Das Verlassen der Forstwege ist hier nicht gestattet um den fortgeschrittenen Wildnisprozess nicht zu stören. Auf schmalen Pfaden im Wechsel mit kurzen Stufenpassagen gelangen wir wieder zum Kurparkweiher und damit zum Ausgangspunkt.

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

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