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Biberpfad

Wanderung

Über geschwungene Pfade und naturbelassene Wege führt der Biberpfad durch einen Ausläufer des Saar-Nahe-Berglandes, wodurch die Route von mehreren steilen Anstiegen geprägt wird. Charakteristisch sind die unter Naturschutz stehenden Talauen sowie ursprünglichen Bachläufe, in denen der Biber siedelt.

  • Typ Wanderung
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 6:00 h
  • Länge 18,7 km
  • Aufstieg 534 m
  • Abstieg 536 m
  • Niedrigster Punkt 249 m
  • Höchster Punkt 401 m

Beschreibung

Beim 19 km langen Biberpfad rund um Berschweiler beeindruckt eine ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Routenführung. Über geschwungene Pfade und naturbelassene Wege führt er den Wanderer in 6-7 Stunden durch einen Ausläufer des Saar-Nahe-Berglandes. Rund 650 Höhenmeter sind dabei zu bewältigen. Insgesamt sechs Anhöhen öffnen herrliche Ausblicke, zum Teil mit einem beeindruckenden 360°-Panorama.

Charakteristisch für den Biberpfad sind die unter Naturschutz stehenden Talauen mit idyllischen Auwäldern und Fischweiher sowie ursprünglichen Bachläufe, in denen der Biber siedelt. Offene Feld- und Wiesenflure, vielgestaltige Laub- und Fichtenwälder sowie ein märchenhaft anmutendes Kerbtal runden das Bild ab und verstärken das Natur- und Wanderlebnis.

Direkt am Biberpfad gibt es auch geschichtlich interessante Stellen: historische Grenzsteine, die das Schaumburger Land jahrhundertelang von Nassau Saarbrücken abgrenzten, Steinbrüche, die den Dorfbewohnern bis ins 20. Jahrhundert Material für den Hausbau lieferten, und "Schachen"-Wälder, mit deren Verkauf Napoleon einst seine Kriegskasse aufbesserte.

Gleich zu Beginn passiert der Wanderer die BiberBurg, ein Schullandheim &  Naturerlebniszentrum. Über Pfade durch einen Waldabschnitt geht es bergan, teils in steileren Abschnitten. Auf der Höhe "Im Bärenbest" verläuft der Weg weiter am Waldsaum entlang undführt bergab zum Naturschutzgebiet an der ill UND der Querung der Landstraße L 133.

Es geht wieder steiler bergan und entlang der Grenze der Felder, parallel zu dem asphaltierten Weg, hinauf zum "Bastberg".  Wieder geht es begab zum Rohrbach. Der Biber (Castor fiber albicus) siedelt zur Zeit am Rohrbach, direkt neben dem Biberpfad. Dort kann man sehen, wie sich das größte Nagetier Europas durch das Bauen von Dämmen und Stauen von Bächen seinen Lebensraum schafft. Mit Geduld, Ruhe und etwas Glück gelingt es mitunter, die scheuen, meist nachtaktiven Nager zu beobachten. Wanderer sollten daher im Reich des Bibers ganz besonders auf einen respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Bewohnern achten.

Nach dem Abstecher bei den Bibern, verläuft der Weg durch ein Waldstück zum Metzelberg. Hier hat man wieder frei Blicke und geht vorbei an Feldern wieder in einen waldigen Abschnitt. Hier wechselt das Landschaftsbild. Immer wieder geht man durch Wald, entlang des Waldsaumes und die Landschaft öffnet sich immer wieder für weite Aussichten.

An einer Weiheranlage mit Anglerhütte geht es wieder, teils mit starken Anstiegen, an Feldern vorbei auf zum "Breckert". An alten Streuobstwiesen vorbei hinunter läuft man in Richtung Berschweiler. Die Ortschaft wird entlang der Hauptstraße bis zu einer Hinweistafel durchlaufen.

Hier geht es rechts in die Straße "In der Nauwies". An deren Ende wird dIe Straße zu einem breiteren Wirtschaftsweg. Nach ca. 500 Metern biegt man links in den Wald auf einen Pfad ein. Die Tour verläuft jetzt stetig bergan bis zum "Rothnberg". Bergab auf Pfaden läuft man vorbei am  Rothenberger Hof und wieder auf die Hauptstraße und zurück zum Ausgangspunkt des Biberpfades. 

 

Festes Schuhwerk und wetterfest Kleidung.

Nach der Wanderung einen Abstecher zu dem Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech, mit den Kräutergarten und Naturheilpflanzen.

Neben der BiberBurg gehört die Marienverehrungsstätte Härtelwald zu den touristischen Aushängeschildern der Gemeinde.Der Härtelwald war im 19. Jahrhundert Schauplatz von besonderen Ereignissen: 1876 soll dort die Mutter Gottes drei Kindern erschienen sein. Gleichsam über Nacht war ein "deutsches Lourdes" entstanden, das bis heute Jahr für Jahr von vielen tausend Pilgern besucht wird. In den Jahren 2004 bis 2008 wurden die baulichen Anlagen (Kapelle mit Außenverehrungsstätte, Kreuzweg mit Kreuzigungsgruppe, Quelle mit Andachtsstätte) aufwändig saniert und durch ein Besucherzentrum ergänzt.

Auchder Segelflugplatz ist einer der Anziehungspunkte. Das Landesleistungszentrum der Segelflieger war mehrfach Austragungsort von Landes- und Europameisterschaften. Touristisch bedeutsam ist die Stätte auch als Anbieter von Rundflügen für alle, die sich das waldreiche, hügelige und vor allem schöne Saarland aus der Vogelperspektive anschauen wollen.

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Von der A1 (Saarbrücken - Trier) nehmen Sie die Abfahrt Eppelborn. Von dort aus weiter in Richtung Marpingen. Das Schullandheim Berschweiler ist dann ausgeschildert.

Anfahrt ab Bostalsee (ca.19 km)

Lindenallee im Kreisel die erste Ausfahrt in die Sötener Straße Richtung Gonnesweiler nehmen und bis zur Nahetalstraße (L135) fahren. Nach rechts abbiegen und der Landstraße durch Neunkirchen bis nach Selbach folgen. Weiter über die L135 bis nach Tholey. In Tholey nach links auf die B 269 nach Alsweiler fahren. Im Kreisel nach rechts auf die Marpinger Straße, die L 133 fahren. Der Landstraße über Marpingen bis nach Berschweiler folgen. Bei Ortseinfahrt direkt links auf den Wanderparkplatz einbiegen.

In der Meulwies 1, 66646 Marpingen-Berschweiler
Mit Bahn bis Dirmingen, weiter mit Bus 609 bis Berschweiler Ortseingang (Mo.-Fr.)

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