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Saarkohlenwald und Haldenrundweg

Der 6.000 Hektar große Saarkohlenwald ist eine attraktive Bergbaufolgelandschaft, in der - versteckt zwischen Bäumen und Sträuchern - noch zahlreiche Ruinen und Relikte aus der Montanzeit vorzufinden sind.

Saarkohlenwald
Saarkohlenwald - © Klaus-Peter Kappest

Der Saarkohlenwald liegt wie eine große, grüne Insel inmitten der städtisch geprägten Region Saarbrücken, in der mittlerweile mehr als 500.000 Menschen leben. Nach dem Untergang der Schwerindustrie und des Bergbaus wurde dieses Gebiet zu einem attraktiven Erholungsraum umgestaltet, in dem Naturlandschaft, Industriekultur und dichtbesiedeltes Stadtgebiet eng miteinander verzahnt sind.

Der Haldenrundweg - auf den Spuren des Bergbaus

Der 45 Kilometer lange Haldenrundweg verbindet insgesamt sechs Haldenberge und zahlreiche Bergmannsiedlungen im Saarkohlenwald zu einem spannenden Wandererlebnis. Insgesamt können 17 sehenswerte Stationen erwandert werden.

Spektakuläre Landmarken

Insbesondere die verschiedenen Halden, denen der Rundweg seinen Namen verdankt, gelten aufgrund der grandiosen Aussicht, die man nach dem Gipfelaufstieg geniesst, als absolut lohnenswerte Ausflugsziele. Hierzu zählen beispielsweise:

Halde Viktoria
Der steil aufragende Spitzkegel mit seinen heute bewaldeten Flanken bietet durch seine Höhe von 100 Metern spektakuläre Ausblicke über das Köllertal nahe der Stadt Püttlingen.

Halde Lydia
Der bis zu 120 Meter hohe Tafelberg wurde im Zeitraum von 1950 bis 1990 aufgeschüttet. Auf dem Plateau liegen heute drei mit Regenwasser gefüllte "Himmelsspiegel".

Halde Grühlingstraße
Über einen "literarischen Aufstieg" gelangt man auf ein Plateau mit Gipfelkreuz, von wo aus man einen Ausblick auf die markantesten Punkte des Haldenrundweges hat.

Informationen zum Haldenrundweg

Länge: 45 km, Etappen sind möglich
Start und Ziel: Saarbrücken, Saarbahnhaltestelle Heinrichshaus (SB Linie 1)
Charakter: leicht (mit Ausnahme der Haldenaufstiege)

Der Text zum Saarkohlenwald und Haldenrundweg wurde mit freundlicher Unterstützung durch die Forschergruppe INTOUS an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erstellt. Das Forschungsprojekt INTOUS bietet umfangreiche Informationen zu sämtlichen industriekulturellen Objekten im Saarland. Hier erfahren Sie mehr.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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