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Wandern mit Hängematte

„Ich sehe was, was du nicht siehst. Und das ist grün.“ Ist es das sachte im Wind wippende Eichenlaub, das zwischendurch den Blick auf einen blitzblauen Himmel freigibt? Oder sind es die in der Sonne glänzenden Blätter der Buche, an deren Stamm gerade die Hängematte baumelt. Im Urwald vor den Toren der Stadt Saarbrücken und im Blieskasteler Wald im Biosphärenreservat Bliesgau haben wir für euch die schönsten Plätze zum Abhängen und die Seele baumeln lassen ausgewählt.

Einfach mal abhängen

Die Hängematte steckt eingerollt in einem kleinen bananenförmigen Tragebeutel und wiegt 500 Gramm. Nicht viel für ein Bett unter freiem Himmel, das bis zu 180 Kilogramm tragen kann. Schnell sind Fallschirmseide, Seile und Karabinerhaken ausgepackt. Die Aufhängung ist wirklich simpel: Die Seile sind bereits mit mehreren Knoten versehen, in die – nach dem Umschlingen eines Baumstamms – die Metallhaken der Hängematte eingehängt werden. Nur noch straff ziehen und schon baumelt die Wohlfühloase zum Ausspannen bereit.

Und schon kann es losgehen:

Gut, der erste Kontakt ist zögerlich. Trägt diese superzarte Seide wirklich einen matten Wanderer – vom Kopf bis zur Sohle? Vorsichtig lösen sich die Füße vom Boden, sachte beginnt die Hängematte zu schaukeln. Und sofort stellt sich das Gefühl der Schwerelosigkeit ein, der absoluten Leichtigkeit – dabei sicher gehalten von zwei fest verwurzelten Bäumen. Während der Wanderer sich in den weichen Stoff kuschelt und die Glieder streckt, geht der Blick nach oben. Buchenzweige, Eichenlaub, dazwischen Himmelblau und Wolkenweiß. Aber die sanfte Bewegung ändert immer wieder die Perspektive, die Augen schließen möchte man nicht. Die Aussicht tut irgendwie gut, das leichte Schaukeln entspannt, hier möchte man ganz lange bleiben, an seinem persönlichen Wohlfühlort.

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